Nirgendwo in Afrika
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Lesung
Biographie
Stefanie Zweig
4 MCs
280 Min.
Langen Müller
1998
25,50
3-7844-5008-3
Amazon.de (portofrei)
Franziska Pigulla
Eine jüdische Familie aus dem polnischen Breslau flüchtet sich vor dem Krieg des dritten Reiches nach Kenia. Kaum dort angekommen, werden sie mit vielfältigen Problemen konfrontiert: Hitze, Dürre, Insektenplagen und ständige Armut machen ihnen schwer zu schaffen. Aber sie halten auch fest zusammen und finden schnell gute Freunde. Dann kommt der Krieg auch nach Afrika – und wieder scheint ihre Zukunft nicht sicher zu sein.
Ein autobiographischer Roman. Da er ein wenig zu unspektakulär erzählt ist, wirkt er sehr zäh. Wenn etwas geschieht, dann sehr langatmig. Pigulla liest aber fantastisch und gibt dem Roman dadurch einiges an Charakter. Der Autor beschreibt die Schönheit der afrikanischen Natur besonders gut, verdeutlicht die Einzigartigkeit Kenias im Speziellen und Afrikas im Ganzen. Auch wird die schreckliche Ungewissheit der geflohenen Juden um das Schicksal ihrer Daheimgebliebenen sehr realistisch dargestellt.
Jschkah meint dazu: "Ich finde das Buch klasse und überhaupt nicht zäh. Es schildert sehr schön das Schicksal von Juden im zweiten Weltkrieg. Stefanie Zweig schildert das Leben einer ausgewanderten Familie. Sie hat die Ängste um die Verwandten in Deutschland einfach super beschrieben. Ich bin begeistert."
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