Der Mann, der lächelte
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Hörspiel
Krimi
Henning Mankell
2 CDs
107 Min.
der hörverlag
2001
17,90 (Sonderausgabe: 9,99 – s.u.)
3-89584-510-8
Buchsv.de (portofrei) oder Amazon.de
Chr. Schobesberger, H. Kloss, Franziska Hayner u.a.
Ein alter Anwalt verunglückt tödlich bei einem Autounfall. Sein Sohn wird nur wenige Wochen später brutal erschossen. Das ruft die Polizei auf den Plan, allen voran Hauptkommissar Wallander. Und als sogar im Garten der Anwaltssekretärin eine Landmine explodiert, tappen die Ermittler im Dunkeln: Es fehlt das Motiv! Dann überschlagen sich die Ereignisse: Wallander kommt einer international tätigen Organisation auf die Spur, die mit allen Mitteln Geschäfte macht. Dabei gehen sie auch über Leichen, und selbst das Leben des Kommissars ist in Gefahr.
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Ein Krimi in bester Tatort-Manier, mit auffallend intensiver Geräuschkulisse, sehr beeindruckend inszeniert. Ausnahmslos tolle und vor allem überzeugende Sprecher, spannungsgeladene Hintergrundmusik – ein absolut fesselndes Hörbuch, aufwändig und sehr detailliert in Szene gesetzt. Nur die Flucht aus dem Schloss wirkt ein wenig simpel und zu plötzlich, was aber nicht weiter tragisch ist.
Es gibt auch eine Sonderausgabe (Foto), ebenfalls auf 2 CDs, für nur 9,99 Euro – Bestellung z.B. über Buchsv.de (portofrei) oder Amazon.de.
Ingrid meint dazu: "Ich bin ganz Eurer Meinung und finde das Hörspiel einfach klasse. Wenn ich morgens mit dem Auto ins Geschäft fahre, ist das der beste Start, und meine Gehirnzellen kommen in Schwung. Ich besitze auch die anderen Hörspiele von Henning Mankell, und jeder, dem 'Der Mann, der lächelte' gefallen hat, wird von 'Die fünfte Frau' und 'Die falsche Fährte' begeistert sein. Etwas störend ist für mich, dass der Wallander-Sprecher jedesmal variiert, wobei jeder Sprecher für sich klasse ist – vor allem Ulrich Pleitgen brilliert als Sprecher, der auch in anderen Hörproduktionen hervorragend spricht. Meiner Meinung nach sind die im Schnitt 100-110 Minuten etwas zu wenig, und vieles wirkt, wie Ihr schon erwähnt habt, recht hektisch zum Schluss hin. Aber alles in allem verliert man nie den Faden und bleibt vor Spannung am CD- oder Cassettenspieler."
Carsten Ottlinger: "Ich hatte im Vorfeld viel gehört von Mankell und dessen Kommissar Wallander. Dies war nun mein erstes Hörbuch und gleichzeitig der erste Kontakt mit Mankell. Eigentlich mag ich Kriminalhörspiele, sogar sehr. Meine Begeisterung hält sich bei diesem Hörbuch jedoch gewaltig in Grenzen. Das Stück an sich ist gut vertont, Musik und Sprecher durchweg gut besetzt – allein die Story fand ich enttäuschend. Irgendwie ist das Thema 'alternder Kommissar' und 'Organhandel' schon des öfteren als Krimi dagewesen, und das zudem besser. Diese Story hat kaum Dramatik, auch das Ende kam mir vor, als hätte ich das genau so schon tausendfach gesehen, gelesen oder gehört. Miträtseln war hier auch nicht angesagt, und die wenigen Charaktere wurden kaum beleuchtet. So bleibt am Ende ein recht mittelmäßiger Krimi, ohne große Spannung und Höhepunkte. Ich war fast froh, als die zweite CD zu Ende war. Mein Eindruck ist, dass alleine der Name Mankell vielen schon reicht, um zuzugreifen. Ich selbst greife lieber zu Alternativen, obwohl ich Mankell auch nochmal eine Chance geben werde."
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