

Die drei ??? –
30 Jahre Hörspielkult
Bärmann / Radtke
160 Seiten
2009
19,95
Amazon (ab 1.11.)
Sie ist die erfolgreichste Hörspielserie der Welt. Jede neue Folge stürmt sofort an die Spitze der Hörspiel-Bestsellerlisten. Sie produziert goldene Schallplatten wie andere Leute Brötchen: "Die drei ???" sind Kult! Und sie werden in diesem Jahr 30 Jahre alt – auch wieder ein Rekord. Doch wer steht hinter dem Kult? Wer hat die Entstehung dieser einmaligen Hörspielserie mitgestaltet? Diesen Fragen geht das Buch "Die drei ??? 30 Jahre Hörspielkult" auf mehr als 160 reich bebilderten Seiten auf den Grund. Die Autoren Christian Bärmann und Jörn Radtke, Redakteure des Fachmagazins "hörBücher", haben die Köpfe hinter der Serie gemeinsam mit Fotograf Uwe Tölle porträtiert.

In ausführlichen Gesprächen erklärten ihnen die Macher der "Die drei ???"-Hörspiele ihre Sicht auf die Kultserie und gewährten darüber hinaus auch private Einblicke, die es in dieser Form noch nicht gab. Zu Wort kommen die Sprecher Oliver Rohrbeck (Justus Jonas), Jens Wawrczeck (Peter Shaw) und Andreas Fröhlich (Bob Andrews) ebenso wie Heikedine Körting, die Regisseurin unzähliger EUROPA-Hörspiele, die Cutterin Wanda Osten oder die beiden Autoren H.G. Francis und André Minninger. Daneben werden die Cover-Künstlerin Aiga Rasch, der Musiker Carsten Bohn und die EUROPA-Produktmanagerin Corinna Wodrich vorgestellt.

Den Abschluss des Buches bildet eine umfassende Diskografie mit Abbildungen der Cover aller bislang erschienenen "Die drei ???"-Folgen.
Mehr Informationen zum Buch und seitenweise Einblicke liefert die Webseite www.dreifragezeichen-buch.de, wo das Buch zum Preis von 24,95 Euro bestellt werden kann. Der Hinweis "bis 15. Oktober für 19,95 Euro" ist leider nicht mehr aktuell.
Gewinnspiel: Wer die Glücksfee entscheiden lassen möchte, schickt einfach E-Mail-Adresse und Post-Adresse per Kontakt-Formular an die Hörothek-Redaktion. Gerne auch direkt: (zur Anzeige muss Javascript eingeschaltet sein).
Alle E-Mails, die bis zum Einsendeschluss am 31.10.2009, 23.59 Uhr, bei uns eintreffen, nehmen automatisch an der Verlosung von drei Exemplaren des Buches teil. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinn nicht in bar auszahlbar. Anfang November werden die Gewinner benachrichtigt!

Tondokumente von der Walze
zum Hörbuch
Sandra Rühr
463 Seiten
2008
56,–
Buchsv.de oder
Amazon.de
(beide portofrei)


Was ist überhaupt ein Hörbuch, und wie lässt sich sein Erfolg erklären? Diesen Fragen geht die vorliegende Arbeit nach, indem sie die Ursprünge seit der phonographischen Tonaufzeichnung im Jahr 1877 nachzeichnet und anhand medientechnologischer, buchhändlerischer, buchwirtschaftlicher sowie Marketing-spezifischer Entwicklungen fünf Phasen der Hörbuchgeschichte aufzeigt. Die Autorin erarbeitet eine Medientheorie des Hörbuchs, die sie an dessen Ausdrucksqualitäten und Präsentationsweisen festmacht. Zu letzterem bietet eine um Abbildungen von Verpackungen ergänzte Diskographie wertvolles Bildmaterial. Physiologische Betrachtungen und Ergebnisse aus Studien liefern Erklärungen für den Erfolg des Hörbuchs aus Nutzersicht.

Die Autorin Dr. Sandra Rühr studierte Buchwissenschaft, Theater- und Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literaturgeschichte. Seit 2007 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Buchwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Das Sprecherhandbuch – Ausbildung und Praxis bei
Film, TV, Funk & Werbung
232 Seiten (E-Book)
2007
12,90 bzw. 9,90
direkt beim Verlag


Uwe Herzog hat seine Erfahrungen aus mehr als 15 Jahren Sprechertätigkeit in einem Fachbuch für Kollegen und Newcomer zusammengefasst: Das im Kirsten Herzog Verlag erschienene E-Book gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Ausbildungswege und Einsatzgebiete für Sprecherinnen und Sprecher. Außerdem enthält es zahlreiche Tipps zu Selbstvermarktung, Honoraren und der Eigenproduktion von Sprachaufnahmen.

Schätzungsweise zwei- bis dreitausend Menschen in Deutschland verdienen ihr Geld damit, TV- und Hörfunkprogramme zu präsentieren, amerikanische Stars zu synchronisieren, Hustensaft anzupreisen, Anrufbeantworter großer Unternehmen zu besprechen, aus Baumarktvideos zu blubbern, aktuelle Nachrichten zu verbreiten oder eben Hörbüchern Leben einzuhauchen. Nur wenige tun dies als Festangestellte, die meisten arbeiten freiberuflich. Tausende bieten ihre Stimmen im Internet an und hoffen auf lukrative Engagements: Allein die Sprecher-Suchmaschine www.find-a-voice.de verzeichnet mehr als 1400 weibliche und männliche Sprechstimmen.

"Ein stark expandierendes Einsatzgebiet für neue Stimmen ist der Hörbuchbereich", erklärt Uwe Herzog, der selbst ein Dutzend Hörbücher vertont hat, "das ist vielleicht das anspruchsvollste Feld für Sprecherinnen und Sprecher überhaupt, denn immerhin wollen die Hörbuch-Hörer mit häufig recht langen und schwierigen Texten gut unterhalten werden!" Herzogs Kollege Rainer Maria Ehrhardt attestiert dem "Sprecherhandbuch", zu dem bereits eine Audiofassung (!) in Vorbereitung ist, große Fachkenntnis: "Besser kann man Neulingen in diesem Geschäft das Business nicht erklären und alten Hasen dabei auch noch eine Menge neuer Informationen vermitteln."

Ehrhardt ist selbst seit Jahrzehnten als Profi-Sprecher tätig und zugleich Vorsitzender der "Vereinigung Deutscher Sprecher e.V." (VDS), die mit rund 280 Mitgliedern derzeit größte Interessenvertretung der freien Sprecher in Deutschland. Ehrhardt: "Man kann davon leben, wenn ein paar wichtige Voraussetzungen gegeben sind: Man muss eine gute Stimme haben, in der Lage sein, Texte auch wirklich korrekt wiedergeben zu können und sich über eine lange Anlaufstrecke erst einmal an die Spitze hocharbeiten."
Hörothek-Leser sparen 3 Euro
"Das Sprecherhandbuch" ist im Kirsten Herzog Verlag als E-Book erschienen (PDF mit 232 Seiten) und normalerweise für 17,90 Euro im Buchhandel und für 12,90 Euro online erhältlich. Exklusiv für Hörothek-Leser – Hörbuchsprecher und solche, die es werden wollen – gibt es das E-Book zum Vorzugspreis von 9,90 Euro: Einfach bei der Bestellung den Code "Hörothek" angeben, schon sind 3 Euro gespart. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

Das Sprecherhandbuch – Ausbildung und Praxis bei
Film, TV, Funk & Werbung
232 Seiten (E-Book)
2007
12,90 bzw. 9,90
direkt beim Verlag


Uwe Herzog hat seine Erfahrungen aus mehr als 15 Jahren Sprechertätigkeit in einem Fachbuch für Kollegen und Newcomer zusammengefasst: Das im Kirsten Herzog Verlag erschienene E-Book gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Ausbildungswege und Einsatzgebiete für Sprecherinnen und Sprecher. Außerdem enthält es zahlreiche Tipps zu Selbstvermarktung, Honoraren und der Eigenproduktion von Sprachaufnahmen.

Schätzungsweise zwei- bis dreitausend Menschen in Deutschland verdienen ihr Geld damit, TV- und Hörfunkprogramme zu präsentieren, amerikanische Stars zu synchronisieren, Hustensaft anzupreisen, Anrufbeantworter großer Unternehmen zu besprechen, aus Baumarktvideos zu blubbern, aktuelle Nachrichten zu verbreiten oder eben Hörbüchern Leben einzuhauchen. Nur wenige tun dies als Festangestellte, die meisten arbeiten freiberuflich. Tausende bieten ihre Stimmen im Internet an und hoffen auf lukrative Engagements: Allein die Sprecher-Suchmaschine www.find-a-voice.de verzeichnet mehr als 1400 weibliche und männliche Sprechstimmen.

"Ein stark expandierendes Einsatzgebiet für neue Stimmen ist der Hörbuchbereich", erklärt Uwe Herzog, der selbst ein Dutzend Hörbücher vertont hat, "das ist vielleicht das anspruchsvollste Feld für Sprecherinnen und Sprecher überhaupt, denn immerhin wollen die Hörbuch-Hörer mit häufig recht langen und schwierigen Texten gut unterhalten werden!" Herzogs Kollege Rainer Maria Ehrhardt attestiert dem "Sprecherhandbuch", zu dem bereits eine Audiofassung (!) in Vorbereitung ist, große Fachkenntnis: "Besser kann man Neulingen in diesem Geschäft das Business nicht erklären und alten Hasen dabei auch noch eine Menge neuer Informationen vermitteln."

Ehrhardt ist selbst seit Jahrzehnten als Profi-Sprecher tätig und zugleich Vorsitzender der "Vereinigung Deutscher Sprecher e.V." (VDS), die mit rund 280 Mitgliedern derzeit größte Interessenvertretung der freien Sprecher in Deutschland. Ehrhardt: "Man kann davon leben, wenn ein paar wichtige Voraussetzungen gegeben sind: Man muss eine gute Stimme haben, in der Lage sein, Texte auch wirklich korrekt wiedergeben zu können und sich über eine lange Anlaufstrecke erst einmal an die Spitze hocharbeiten."
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Das Hörbuch der Zukunft – Studie zur Nutzerakzeptanz des digitalen Hörbuch-Standards DAISY
Karina Ludwig
184 Seiten
VDM
2007
59,–
Buchsv.de (portofrei)
oder Amazon.de


Auf 184 Seiten beschäftigt sich die Diplom-Medienwissenschaftlerin Karina Ludwig in ihrer Studie "Das Hörbuch der Zukunft" mit dem Digital Accessible Information System (DAISY), einem ursprünglich für Blinde und Sehbehinderte entwickelten Hörbuchstandard. Im Mittelpunkt der Analyse steht die Frage nach den Chancen des Standards auf dem kommerziellen Hörbuchmarkt. Nach einer begrifflichen Einordnung des Hörbuchs gibt die Autorin einen Überblick über die Geschichte und die aktuellen Entwicklungen des Hörbuchmarktes – mit vielen interessanten Ergebnissen. Im Anschluss analysiert sie die auf dem Markt gängigen Datenformate für Hörbücher und erläutert die wichtigsten Kennzeichen und Funktionen des DAISY-Standards. Das Buch richtet sich an Hörbuchverlage, aber auch an private Hörbuchnutzer mit Interesse an der Entwicklung des Marktes und der verwendeten Standards.

Podcasting –
Das Buch zum Audiobloggen
Annik Rubens
101 Seiten
O'Reilly
2006
14,90
Buchsv.de (portofrei)
oder Amazon.de


Wie macht man die perfekte Bolognese-Soße? Welche Sehenswürdigkeiten sind in Barcelona wirklich interessant? Welche Hörbücher sind besonders empfehlenswert? Fragen gibt es viele, und seitdem eine immer größer werdende Schar an Podcastern regelmäßig ihre Audiodateien ins Internet stellt, sind jede Menge unterhaltsame Antworten hinzugekommen. Podcasting ist ebenso vielseitig wie die Leute, die sich dahinter verbergen. Eine Podcasterin der ersten Stunde ist Annik Rubens, die mit "Schlaflos in München" mehrere tausend Hörer täglich in ihren Bann zieht. Wenn ihr wissen wollt, wie sie das schafft, und sich darüber hinaus über die Welt des Podcasting informieren wollt, gibt es – außer Hören – nur eins: Lesen!

Podcasting (mit CD-ROM)
Björn Walter
221 Seiten + CD-ROM
Vmi Buch
2006
9,95
Buchsv.de (portofrei)
oder Amazon.de


Podcasting ist der neueste Trend aus der Blogger-Szene. Podcasts sind Radiosendungen, die im Internet kostenlos in Form von MP3-Dateien veröffentlicht werden. Das Neue beim Podcasting ist, dass man die gewünschten Sendungen abonnieren und automatisch auf den eigenen Rechner oder MP3-Player überspielen kann. Die Themenvielfalt ist unbegrenzt. Dieses Praxisbuch zeigt, wie man eigene Podcasts erstellt und publiziert, wo man interessante Podcasts findet und wie man sie abonniert und herunterlädt. Auch auf die notwendige Hard- und Software wird ausführlich eingegangen. Auf der CD: Demos, Free- und Shareware zu Download, Aufnahme, Konvertierung, Audio-Schnitt, Upload u.a.

Töne für Kinder und Jugendliche
Germann, Bergmann u.a.
324 Seiten
KoPäd
2008
14,80
Amazon.de oder beim Verlag


"Töne für Kinder und Jugendliche" bietet mit fast 920 Titeln einen weitgehenden Überblick über das Angebot von Hörproduktionen für junge Hörer. Der zweijährlich erscheinende Katalog ist zugleich auch als Empfehlungsliste gedacht, die allen, die Kindern für alle Arten von Hörproduktionen empfänglich machen wollen, die Auswahl erleichtern soll: ErzieherInnen in den Kindergärten, LehrerInnen in den Schulen, BibliothekarInnen in allen Formen von Büchereien, BuchhändlerInnen zur Abrundung ihres Sortiments und zur Beratung ihrer Kundschaft, sowie allen Eltern, die die Auswahl nicht auf das Angebot in den genannten Institutionen (und erst recht in den Kaufhäusern) beschränkt wissen wollen.

Hörspiel-Lexikon
Thomas Bräutigam
540 Seiten
UVK
2005
29,90
3-89669-698-X
Buchsv.de (portofrei)
oder Amazon.de (portofrei)


Wer sich über Theater, Oper oder Film informieren möchte, steht einem riesigen Angebot an Nachschlagewerken gegenüber. Die lexikalische Aufbereitung der Hörspielgeschichte hingegen ist jahrzehntelang vernachlässigt worden. Mit der Rückkehr in die öffentliche Wahrnehmung als "Hörbuch" wächst allerdings wieder das Interesse an den bedeutenden Werken, die das Hörspiel in seiner über 80-jährigen Geschichte hervorgebracht hat. Das Lexikon, das der Berliner Literatur- und Medienwissenschaftler Thomas Bräutigam verfasst hat, stellt alphabetisch nach Titeln geordnet rund 400 Original-Hörspiele aus dem Zeitraum 1924 bis 2004 vor. Es enthält Beispiele von der Frühphase der 20er Jahre über die "Blütezeit" der 50er mit bedeutenden Autoren wie Günter Eich, Friedrich Dürrenmatt, Alfred Andersch, Wolfgang Hildesheimer oder Dylan Thomas bis zur zeitgenössischen intermedialen "Radio Art". Die Auswahl orientiert sich am Wiederholungsrepertoire der Rundfunksender und an Auszeichnungen durch Hörspielpreise. Die einzelnen Artikel enthalten Produktionsdaten, Inhaltsangaben, interpretatorische Hinweise und hörspielgeschichtliche Einordnungen sowie Angaben zu Text- und Tonträger-Editionen und zur weiterführenden Literatur. Ein biografischer Anhang informiert über mehr als 300 Autoren, Regisseure, Komponisten und Sprecher.

Unser Fazit: eine wirklich engagierte Zusammenstellung von vielen Daten und Fakten! Schade ist allerdings, dass es dann doch "nur" 400 Hörspiele sind, die vorgestellt werden, was jedoch bei der Fülle an Details pro Hörspiel nicht verwunderlich ist. Ebenso schade sind die fehlenden Cover, denn viele Radio-Hörspiele gibt es bereits auf CD. Berücksichtigt werden leider auch nur Auszeichnungen durch den Hörspielpreis der Kriegsblinden, der jedoch gezielt im Radio gesendete Hörspiele bewertet ("Jackie" zum Beispiel hat auch den Deutschen Hörbuch Preis gewonnen). Auch der Preis von fast 30 Euro wiegt so schwer wie sein unbestritten guter Inhalt. Trotzdem: Der Autor hat mit Akribie viele interessante Details zusammengetragen. Für Hörspiel-Fans ein echtes Muss!

Das Erbe der Kassettenkinder
Annette Bastian
176 Seiten
Eccomedia
2003
14,90
3-936782-15-6
Buchsv.de (portofrei)
oder Amazon.de


Ist es normal, wenn man Kinderhörspiele hört, obwohl man schon über 20, vielleicht sogar schon über 30 ist? Offenbar ja, denn die Gruppe der bekennenden Kassettenhörer unter den Erwachsenen wird immer größer. Längst auf dem Dachboden verstaute Koffer mit "Fünf Freunde"-, "Drei ???"- oder "TKKG"-Abenteuern werden wieder hervorgekramt, man hört die Kassetten beim Aufräumen, Autofahren oder zum Einschlafen. Im Internet findet schon seit einigen Jahren ein reger Austausch unter den Fans statt. In unzähligen Foren wird über die Serienklassiker der Kindheit diskutiert.
Daher ist es auch kein Wunder, dass Hörspiel-Events aller Art momentan Hochkonjunktur haben. Hörspielgenuss als Kollektiverlebnis hat sich zu einer neuen Form der Unterhaltung entwickelt. Bühnenveranstaltungen des Wuppertaler Vollplaybacktheaters oder das vom Europa-Label organisierte "Drei ???"-Live-Hörspiel waren stets ausverkauft und haben insgesamt schon weit über 100.000 Besucher begeistert. Auch Hörspielabende, wie sie in immer mehr Großstadt-Lokalen veranstaltet werden, sind inzwischen schon mehr als ein Geheimtipp.
Obwohl wir es bei dem neuen Kassettenkult mit einem gesellschaftlichen Phänomen zu tun haben, das kaum noch zu übersehen ist, wurde er in den Medien bisher nur ansatzweise reflektiert. Aus diesem Grund hat die Autorin Annette Bastian, selbst leidenschaftliche Kassettenhörerin, diesem Thema ein Buch gewidmet. "Das Erbe der Kassettenkinder" beschreibt aber nicht nur das Phänomen, sondern versucht auch, seinen Wurzeln auf die Spur zu kommen.

Hörspaß – Über Hörclubs
an Grundschulen
Volker Bernius / Mareile Gilles
Ordner mit 180 S. und 2 CDs
Vandenhoeck & Ruprecht
2004
39,90
Buchsv.de (portofrei)
oder Amazon.de (portofrei)


"Hörclubs" gibt es seit zwei Jahren an Grundschulen in Hessen, Thüringen und Bayern. Kinder treffen sich, um Hörspiele zu hören, um mit dem Hören zu spielen, um Klangspaziergänge zu machen, um Geräusche aufzunehmen. Das Buch stellt die erprobten Hörclub-Materialien vor, informiert über qualitative und spannende Hörspiele und Erzählungen für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Es enthält viele Höraktionen, mit denen Kinder spielerisch neue Welten entdecken können. Zuhören regt innere Bilder und die Phantasie an, es verhilft zu einer achtsamen Haltung gegenüber der Umwelt. Im sozialen Miteinander wird mit vielen Beispielen Konzentration und Orientierung in einer komplexen Welt unterstützt.

Ganz Ohr – Interdisziplinäre
Aspekte des Zuhörens
Volker Bernius / Hans Sarkowicz
180 S.
Vandenhoeck & Ruprecht
2002
23,90
Buchsv.de (portofrei)
oder Amazon.de (portofrei)


Zuhören können ist eine unentbehrliche Voraussetzung für jede sprachgebundene Kommunikation und bei Musik Bedingung für eine qualifizierte Rezeption. Der Band versammelt interdisziplinäre Beiträge zu Aspekten des Zuhörens. Ganz Ohr sein heißt, sich konzentriert zuhörend einzulassen, sich Zeit zu nehmen für das gesprochene Wort, den gestalteten Klang, eine Lesung, einen Gesprächspartner, damit eine kritische Auseinandersetzung zum Verstehen führt, damit Hörwahrnehmung mit Freude daran geübt wird. So unverzichtbar das Zuhören für den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ist, so wenig ist bisher darüber bekannt.

Die akustisch gestaltete Schule –
Auf der Suche nach dem guten Ton
Huber, Kahlert, Klatte
220 S.
Vandenhoeck & Ruprecht
2002
25,–
Buchsv.de (portofrei)
oder Amazon.de (portofrei)


Unbestritten ist: Lärm fördert Aggression. Die Lärmbelastung in Schulen liegt oft über den für Schüler und Lehrer zumutbaren Grenzen. Die Lärmpegel übersteigen den vorgeschriebenen Grenzwert für Arbeitsplätze mit geistigen Tätigkeiten. Kinder haben unter so belastenden Bedingungen Lernschwierigkeiten. Lärm beeinträchtigt die sprachliche Kommunikation sowie Aufmerksamkeits- und Gedächtnisfunktionen. Auch die psychische Verfassung der Lehrerinnen und Lehrer leidet erheblich. Im Mittelpunkt des Bandes steht die Suche nach dem guten Ton: Wie schafft man eine dem Zuhören dienliche Atmosphäre, mit der sich auch das soziale Klima verbessert? Welche Techniken stehen für die akustische Raumgestaltung zur Verfügung? Beiträge unterschiedlicher Fachrichtungen geben Hintergrundinformationen und praktische Lösungen.

Zuhören – Psychologische Aspekte
auditiver Informationsverarbeitung
Margarete Imhof
250 S.
Vandenhoeck & Ruprecht
2003
29,90
Buchsv.de (portofrei)
oder Amazon.de (portofrei)


Zuhören ist die erste Fertigkeit, die der Mensch erwirbt, und im Alltag wird neben dem Sprechen, Lesen und Schreiben das Zuhören am meisten beansprucht. Davon sind sowohl die private Sphäre als auch das professionelle und öffentliche Leben betroffen: der Dialog zwischen Arzt und Patient, die Interaktionen zwischen Schülern und Lehrern, Meetings in Organisationen, Verkaufsgespräche, Kommunikation zwischen Experten und Laien (z.B. Rechtsanwälte mit Klienten, Architekten mit Auftraggebern), der Dienstleistungssektor, die Politik.

Soundscape-Dialog –
Landschaften und Methoden des Hörens
Hans U. Werner
228 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht
2006
49,90
Buchsv.de (portofrei)
oder Amazon.de (portofrei)


In den Begegnungen und Bewegungen unseres Alltags kommunizieren wir stets auch in der akustischen Dimension. "Soundscape-Dialog" erkundet Klanglandschaften und Methoden des Hörens. Akustisches Design und Kommunikation sind Bewusstheit schaffende Klangwege zwischen elementarem Sinnestraining und Entwürfen für eine sorgfältig gestimmte Gesellschaft. Hörfelder und Beispiele aus Natur, Landschaft, Dorf und Stadt, die Komposition mit Klängen für Film und Virtual Audio legen intensive Soundwalks durch die eigene Umgebung und Lebenswelt der Rezipienten nahe. Die Klänge und Atmosphären unserer Zeit sind menschgemacht, sie lassen sich durch die Kraft des Ohrs auch verändern. "Soundscape-Dialog" verbindet die Akustische Ökologie des kanadischen Komponisten und Klangpädagogen R. Murray Schafer mit einem inzwischen weltweiten Netz an Landschaften und Methoden des Hörens.

Zuhören macht Spaß
Jan-Uwe und Regine Rogge
188 Seiten
Rowohlt
1999
wenige Euro (gebraucht)
Amazon.de


Alles über die besten Cassetten und CDs, Hörclubs für Kids, Tipps zum Selbermachen, mit Strichzeichnungen und Abbildungen, in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk und der "Stiftung Zuhören". Die Autoren geben Hinweise, wie "gute" und "schlechte" Produkte zu erkennen sind. In Hörclubs lernen Kinder (wieder) den Spaß am Zuhören. Außerdem wird gezeigt, wie man auch selber Töne und Geräusche produzieren und einsetzen kann.

( wird nach und nach ausgebaut )
