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Farm der Tiere

TypLesung
ThemaFabel / Tiere
AutorGeorge Orwell
Umfang3 CDs
Laufzeitk.A.
VerlagLitraton
Erscheinungsjahr1995
Preis29,90
ISBN3-89469511-0
BestellungAmazon.de oder eventuell bei eBay
SprecherHans Korte


Inhalt

Die Tiere der Herren-Farm werden unterdrückt und geknechtet. Ihr Mensch, der Bauer Jones, beutet sie aus. Die Tiere schuften bis an ihre Grenzen. Sie produzieren Eier, Milch und viele andere Dinge und geben oft für den Menschen ihr Leben her. Während Jones sie hungern lässt, sie schlecht behandelt und auf ihre Kosten in Saus und Braus lebt, regt sich ganz leise Unmut bei den Farmtieren. Da hat eines Tages der alte Keiler Old Major einen Traum. Den Traum von der Gleichheit aller Tiere. Von der Freiheit und der Unabhängigkeit. Er ruft alle Hoftiere zur Rebellion gegen die Menschen auf.
Und bald ist es dann auch soweit. Nach einem weiteren schlimmen Zwischenfall lehnen sich die Tiere auf. Gemeinsam vertreiben sie die Despoten und bewirtschaften die Farm von nun an selbst. Jetzt sind sie glückliche Tiere. Die Arbeit, die getan werden muss, tun sie mit Freude, und die allererste eigene Ernte wird ein toller Erfolg.
Aber schnell treten Probleme auf: Die Vorräte werden knapp, und die klugen Schweine beanspruchen eine Menge Privilegien und schließlich sogar die Herrschaft. Besonders der große Eber Napoleon, der sich selbst den "Führer" nennt, spielt ein falsches Spiel.


Fazit

Top 20Unglaublich bewegendes Hörbuch, das mit Hans Korte einen perfekten Sprecher (ausgebildeter Schauspieler!) gefunden hat. Ein lehrreiches Märchen von Fleiß und gutem Willen, von Hintertriebenheit und Machtsucht. Eine rund erzählte Fabel, die sehr ergreifend endet und über die man noch lange nachdenkt. Der Autor hat hier unzählige Parallelen zu Diktaturen wie dem Dritten Reich gezogen, die Geschichte ist auch zu dieser Zeit entstanden. Egal ob Ihr die Geschichte schon gelesen oder bereits im Fernsehen gesehen habt oder noch gar nicht kennt: Sie wird garantiert Eindruck hinterlassen!

BewertungNote 1


Andreas meint dazu: "Diese Geschichte ist unbestritten eine deutliche Analogie zum Kommunismus (Beispiel: Napoleon = Stalin). Im übrigen hatte Orwell ganz deutlich die Position der enttäuschten Intellektuellen in Bezug auf die Sowjetunion bezogen. Parallelen zum 3. Reich hinken daher etwas. Dafür gibt es weitaus treffendere Literatur."

Robert: "Ich habe vor kurzem auch das Buch gelesen und muss sagen, dass Orwell keine Parallelen mit dem Dritten Reich zieht, sondern eindeutig den Kommunismus und die damalige Revolution in Sowjetrussland anprangert."

Ruth-Maria Schanovsky: "Zum Kommentar möchte ich feststellen, dass von Orwell selbst tatsächlich Russland und Stalin gemeint waren und nicht die Hitlerei. Es trifft aber auch auf diese zu, da alle Diktaturen dieser Sorte auf die gleiche Art und Weise entstehen und funnktionieren. Besonders beim Schlussgelage der Menschen und Säue fühlte ich mich beklemmend an die Ceaucescu-Diktatur erinnert, wo die Bonzen in ihren Villen Kaviar fraßen und das Volk verhungerte."

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